Die Zukunft der Technologie in der Philanthropie

Die Technologie hat sich im Laufe der Jahre so stark und schnell verändert. Sie hat die Welt zu dem gemacht, was wir heute unter ihr verstehen, und es ist deshalb verständlich, dass sie die Zukunft der Philanthropie gestalten kann und wird. In diesem Artikel gehen wir auf die verschiedenen Möglichkeiten ein, wie Technologie dazu beiträgt, die Philanthropie zu verändern und wie sie sich bereits im Laufe der Jahre entwickelt hat.

 

Zahlungsmethoden

Beginnen wir mit dem etwas offensichtlicheren, den Zahlungsarten. Es ist unglaublich, wie viele verschiedene Möglichkeiten es jetzt gibt, für eine Wohltätigkeitsorganisation oder einen Fonds zu spenden. Z.B. die „gute alte Art und Weise“, in einen Wohltätigkeitsladen zu gehen oder Bargeld oder Schecks in einem Brief zu versenden. Jetzt haben wir aber auch Optionen wie Kreditkarten, PayPal, Online-Formulare, Facebook-Spenden, Apple Pay und sogar kontaktlose Spendenpunkte in Städten.

Diese kontaktlosen Spendenpunkte sind eine großartige Idee, die es der Öffentlichkeit ermöglicht, schnell und einfach £2 oder £5 für Menschen auf der Straße zu spenden. In Zukunft könnte jede Wohltätigkeitsorganisation – um mehr Spenden zu erzielen – eine solche Möglichkeit außerhalb ihrer Geschäfte anbieten,

Wenn die Menschen den Drang verspüren, eine Wohltätigkeitsspende zu tätigen, hält sie nichts mehr davon ab! Es gibt sogar Beispiele dafür, dass einige Wohltätigkeitsorganisationen ihre Gesamtspenden von Spendern aufgrund digitaler Spendenaktions-Methoden um 600% erhöht haben. Der Komfort, für eine wohltätige Sache zu spenden, ist so einfach. Allerdings ist Bargeld immer noch die bevorzugte Methode, um wohltätige Zwecke zu unterstützen. Im Jahre 2016 nutzten 55 % der Menschen in Großbritannien diese Zahlungsmethode.

Auch wenn Bargeld immer noch die wichtigste Spendenform ist, könnte Kryptowährung in Zukunft zu einem Konkurrenten werden. Tatsache ist, dass Bitcoin eine große Anzahl von Überraschungsmillionären geschaffen hat, die eher an Philanthropie teilnehmen würden. Bitcoin bietet dem Benutzer eine Reihe von Möglichkeiten. Eine der größten Vorteile besteht darin, dass es völlig transparent ist, so dass Sie die Spende – und wie sie von den Wohltätigkeitsorganisationen verwendet wird – verfolgen können. Bitcoin ist auch anonym, was sowohl ein Vorteil für die Geber als auch ein Nachteil für die Wohltätigkeitsorganisationen sein kann, da die Wohltätigkeitsorganisation möglicherweise auch Spenden von nicht autorisiertem Personal entgegennehmen könnte.

 

Online-Technologie für Wohltätigkeitsorganisationen

Eine der größten Möglichkeiten, wie Technologie Wohltätigkeitsorganisationen im Moment geholfen hat, ist ihre Fähigkeit, zu einem so günstigen Preis in Social Media zu werben. Dies hat dazu geführt, dass Wohltätigkeitsorganisationen Zugang zu Zielgruppen erhalten, die zuvor nicht erreichbar gewesen wären. Facebook-Anzeigen verfügen über unglaubliche Möglichkeiten bestimmte Zielgruppen anzusprechen, was bedeutet, dass Wohltätigkeitsorganisationen Inhalte erstellen können, um neue Spender zu gewinnen. Auch das Engagement in Social Media hat sowohl Stiftungen als auch Philanthropen die Möglichkeit eröffnet, genauer zu recherchieren und auszuwählen, wofür sie spenden möchten.

Es gibt jetzt so viel, was eine Wohltätigkeitsorganisation tun kann, um ihre Online-Präsenz voranzutreiben, zum Beispiel die Erstellung einer immersiven Website. Den Online-Besucher über deren Geschichte, deren Mission zu informieren und ihn auf die Spendenseite zu führen, und den Versand von Umfragen an potenzielle und aktuelle Spender für die Marktforschung vorzunehmen. Aber auch herauszufinden, was sie zum Spenden bewegt hat, was sie gerne sehen möchten und was nicht, um die Wirkung ihrer Inhalte und Anzeigen zu maximieren.

 

Zeitersparnis durch Software

Für Stiftungen ist das Aussortieren von Anträgen eine sehr zeitaufwändige Aufgabe. Mit den Vorteilen von SaaS-Produkten wie Optimy können Stiftungen ihre Kriterien eingeben und die Software bewertet dann die Anträge automatisch. Diejenigen, die zu den Werten dieser Stiftung passen, werden an die Spitze gesetzt und automatische Antworten an diejenigen geschickt, die nicht übereinstimmen. Dies kann Stiftungen bis zu 50% Zeit bei wiederkehrenden Aufgaben sparen, die dann für produktivere, philanthropische Aufgaben genutzt werden können. Die Software kann helfen, Zeit während des gesamten Prozesses einer Förderung zu sparen, von den Workflows über die Budgetverfolgung bis hin zur Kommunikation in einem zentralen Dashboard.

 

Mit virtueller Realität Geschichten erzählen

Sowohl virtuelle als auch erweiterte Realität eröffnen eine ganz neue Welt von Möglichkeiten Geschichten zu erzählen und sich mit Ihrem Publikum auszutauschen. Wohltätigkeitsorganisationen können mit dieser Methode fesselnde Inhalte erstellen, um ihre Botschaft zu vermitteln. Die Tatsache, dass virtuelle Realität real erscheint, ermöglicht es sich mit dem Betrachter auf einer anderen Ebene zu verbinden. Es gibt bereits einige Wohltätigkeitsorganisationen, die diese Technik einsetzen;

  • Alzheimer’s Research UK hat „Walk through Dementia“ entwickelt, um den Menschen zu helfen, die Komplexität der Krankheit und ihrer Auswirkungen zu verstehen.
  • Die National Autistic Society hat etwas Ähnliches mit dem Namen „Too Much Information“ („Zu viel Information“) durchgeführt, eine Simulation der Erfahrung eines autistischen Kindes beim Einkaufen.
  • Dog’s Trust – Sponsor a Dog schuf ein 360 Grad „Tag im Leben“-Erlebnis für die Sponsoren, um den Alltag der Hunde in ihrer Obhut zu sehen.
  • Der Resuscitation Council in Großbritannien hat VR für Bildungszwecke eingesetzt. Sie machten eine VR-Erfahrung, die die notwendigen Schritte befolgt, wenn jemand einen Herzstillstand hat.

Dies sind nur einige Beispiele für die wenigen Wohltätigkeitsorganisationen, die derzeit virtuelle Realität nutzen, um das Bewusstsein zu schärfen, Spenden zu sammeln, Bildung zu fördern und einige nutzen es sogar, um ihren Unterstützern zu danken.

 

KI-Philanthrop

Dieses neue Konzept ist äußerst spannend und ein wenig überwältigend. Mit den Auswirkungen, die Kryptowährung und Blockchain auf das „Internet der Dinge“ haben, ist die Idee künstlich intelligenter Philanthropen heute mehr als nur eine Möglichkeit. Intelligente Technologie ist heute in allem zu finden, von Fernsehern und Telefonen über Zahnbürsten bis hin zu Waschmaschinen! Diese intelligenten Technologien werden internetfähig sein und über eine eingebaute künstliche Intelligenz verfügen, die alle diese Elemente durch Blockchain-Technologie miteinander verbindet. Wenn dies Realität werden würde, könnten diese KI-intelligenten Objekte ihre eigenen Einnahmen generieren, indem sie ihre eigenen Kapazitäten verwalten und weiterverkaufen. Dies könnte ihnen die Macht geben, selbst Philanthropen zu werden und ihr Geld zu verschenken.

Wohin diese intelligenten Objekte das Geld hinschicken würden, würde zu Beginn dieser potentiellen neuen Welle, immer noch von den Besitzern – den Menschen – entschieden werden.

Mit der Zeit würden sie jedoch besser als wir darin sein, zu entscheiden, wohin das Geld fließen soll. Da die Kryptowährung vollständig rückverfolgbar ist, wären die Spendenausgaben der Wohltätigkeitsorganisationen für jeden vollständig sichtbar. Das bedeutet, dass diese intelligenten Objekte Daten verfolgen und aufnehmen könnten, um herauszufinden, in welchen Bereichen sie dringend benötigt werden und wo ihr Geld eingesetzt werden könnte.
Weitere Informationen über die Auswirkungen von Blockchain und KI-Philanthropie finden Sie im Bericht CAF Giving Unchained report.

 

Die Technologie hat sich bereits verändert und (wenn wir ehrlich sind) die Philanthropie verbessert. Es transparenter zu machen und es mit dem Wunsch dieser Generationen – die Auswirkungen ihrer Spenden zu verfolgen – in Einklang zu bringen. Mit den Verbesserungen von KI, VR, Kryptowährung und Blockchain wird die Zukunft anders aussehen. Hoffentlich für das Wohl der Allgemeinheit.

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