Sechs gute Gründe, warum Sponsoren mehr in Frauensport investieren sollten

In der Vergangenheit weitestgehend von Marken ignoriert, erlebt Frauensport und dessen Fangemeinde im Moment einen enormen Aufschwung –  das gleiche gilt für die Möglichkeiten für Sponsoren. Investitionen in Frauen- und Männersportarten sind noch weit davon entfernt nur annähernd gleich zu sein, doch der aktuelle Trend wird die Sponsoring-Landschaft höchstwahrscheinlich maßgeblich verändern.

Eine Studie von Repucom hat aufgedeckt, dass 43% aller Frauen darin interessiert sind, Sport im Fernsehen zu schauen. Der Anteil liegt zwar immer noch deutlich unter dem der Männer (mit 69%), doch das Interesse Sport zu schauen steigt langsam aber sicher.

Investitionen in Frauen- und Männersportarten sind noch weit davon entfernt nur annähernd gleich zu sein, doch der aktuelle Trend wird die Sponsoring-Landschaft maßgeblich verändern

Die Forscher fanden außerdem heraus, dass die Hauptgründe für diese Veränderung, die zunehmende Teilnahme von Mädchen am Schulsport und deren generelles Umfeld sind. Mädchen, die von klein auf aktiv Sport betreiben, entwickeln später mit höherer Wahrscheinlichkeit Fanverhalten im Sportbereich. An der Stelle müssen Unternehmen die Chance ergreifen, diese Zielgruppe aktiv einzubinden, denn sie sind diejenigen, die Fanverhalten formen und weiterentwickeln und eine Verknüpfung zwischen Marke und Sport herstellen können.

Warum genau sollten Marken deren Sponsoring-Strategie überdenken und beginnen, in weibliche Athleten und Fans zu investieren, anstatt sich nur auf die Männerwelt zu versteifen? Hier sind sechs gute Gründe dafür:

  1. Geringere Kosten: Wie bei jedem neuen Trend, können Organisationen Partnerschaften mit weitaus geringerem Budget etablieren als im Männersport, da in den letzten Jahren ein Defizit an Investitionen im Frauensport herrschte.
  2. Weibliche Athleten haben riesige Fangemeinden: Beinahe die Hälfte aller Sportler sind Frauen – und diese gewinnen auf allen Kontinenten und in den verschiedensten Märkten an Popularität. Besonders deren weibliche Fans möchten mehr von ihren Idolen sehen!
  3. Frauen haben Finanzkraft: Laut dem Dienstleistungsunternehmen EY, wird das globale Einkommen von Frauen bis 2018 auf 18 Billionen Dollar wachsen und damit 70 bis 80% der Kaufkraft ausmachen.
  4. Frauen geben gerne Geld aus: Besonders Frauen zwischen 30 und 49 Jahren geben mehr Geld für Sportbekleidung aus als Männer, durchschnittlich 188$ im Jahr (zum Vergleich: Männer in dieser Altersgruppe geben nur 156$ pro Jahr aus).
  5. Frauen sind die größte Quelle neuer Fans: Besonders im Fußball gibt es keine andere demografische Gruppe, die mehr neue Fans mit sich bringt als die der Frauen. Sportfan zu sein ist nicht mehr reine Männersache!
  6. Die gleichen Medien können genutzt werden: Frauen benutzen die gleichen Medien wie Männer um sich über deren Lieblingssportarten zu informieren. Es ist also nicht notwendig, Marketing komplett neu zu erfinden. Nun geht es lediglich darum, die Unterschiede zwischen Männern und Frauen in Sachen Fanverhalten herauszufinden und diese zu nutzen!

 

Frauensport zu unterstützen ist keine CSR-Aktivität! Dahinter verbirgt sich ein wichtiger Markt mit vielen Möglichkeiten für Organisationen um schnellen Return on Investment zu erzeugen. Mit zunehmender Berichterstattung in den Medien werden auch mehr und mehr Vermarkter auf diese Geschäftsmöglichkeit aufmerksam werden. Nike gehört mit seinem Video, welches bekannte indische Athletinnen zeigt, bereits dazu. Auch Marken wie P&G mit deren „Thank you, mum“ Kampagne (lesen Sie mehr dazu in unserem „Rio 2016“ Artikel) haben bereits das Potential von Frauen in der Sportwelt entdeckt.

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Quellen:

http://digitalsport.co/nike-releases-new-music-video-celebrating-indian-athletes

http://www.sportsbusinessdaily.com/Journal/Issues/2015/11/02/Opinion/Changing-the-Game-Janet-Fink.aspx

http://www.thedrum.com/news/2016/05/14/can-women-s-sport-prove-best-buy-sponsors

http://repucom.net/women-and-sport-sponsorship/

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